Herbstauktion in Monaco

Einzigartig schön: Bedeutende Vintage Patek Philippe im Oktober Sale der Monaco Legend Group

Ein Highlight der Monaco Legend Group Herbstauktion ist die Patek Philippe Ref. 2438-1 in Rotgold. Deshalb ist die Uhr mit Kalender eine absolute Rarität.

von | 16.10.2024

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Zum Auftakt der Auktionssaison bietet die auf Vintage Armbanduhren spezialisierte Monaco Legend Group (MLG) wiederum eine einzigartige Patek Philippe Uhr zum Kauf an. Nachdem im Oktober Sale des vergangenen Jahres bereits ein super seltener Patek Schleppzeiger Chronograph aus den 1920er Jahren für sagenhafte € 1,7 Mio. den Besitzer wechselte, kommt diesen Oktober ein rosegoldener ewiger Kalender im wasserfesten Gehäuse mit nie gesehenem Zifferblattdesign frisch auf den Markt. Diese „Important Watch“ ist von bestechender Schönheit und trotz ihres stolzen Alters von fast 70 Jahren auch heute noch absolut tragbar.

Patek Philippe Ref. 2438-1 in Rotgold

MLG, Los 296 im Herbst Sale der MLG: eins von weniger als 20 Exemplaren der Ref. 2438-1 in Rotgold mit einzigartigem Zifferblatt

Am Anfang des Zeitalters von Uhren zum persönlichen Gebrauch kamen nur wenige Auserwählte in den Genuss eines dieser kleinen mechanischen Wunderwerke zu besitzen. Adelige, kirchliche Würdenträger und erfolgreiche Kaufleute formten die Elite, für die das neue Accessoire erschwinglich war. Diese Kunden bestanden natürlich auf Ausführung nach den persönlichen Vorstellungen. Hundert Jahre nach der Gründung der Uhrmacherzunft im Jahr 1589 wurden gerade einmal 5.000 Uhren von den damalig etwa 100 Genfer Uhrmachern hergestellt.
Auch das Haus Patek Philippe hat sich seit seiner Gründung, Mitte des 19., auf die Erfüllung der Wünsche einer ausgesuchten Kundschaft konzentriert. Individualität und handwerkliche Perfektion sind synonym für Luxus und bilden bis heute Grundpfeiler der Marke.

Beispielhaft dafür sind die Kreationen für vermögende Kunden wie John D. Rockefeller, Andrew Carnegie oder James W. Packard. Die wohl berühmteste Taschenuhr aller Zeiten wurde 1933, mit 24 Komplikationen, inklusive einer astronomischen Funktion auf der Basis einer Nachbildung des Nachthimmels über New York, an den Wallstreet Banker Henry Graves übergeben.

Henry Graves Super Complication

Die Henry Graves Super Complication wurde vor 10 Jahren für 23 Mio. CHF bei Sotheby’s versteigert. Bild Sotheby's

Zur gleichen Zeit überstieg allerdings die Produktion von Armbanduhren erstmals die von Taschenuhren. Diesen Trend, der gleichzeitig eine neue Generation luxushungriger Kunden mit sich brachte, hatte man bei Patek Philippe nicht ernst genug genommen.
Mit der Übernahme des Hauses durch die Familie Stern änderte sich das. Das Los 296 der Herbstauktion der Monaco Legend Group steht sinnbildlich für eine neue Definition von Luxusuhr, die der wachsenden Anzahl vermögender Kunden durch technische Standardisierung Rechnung trug, ohne auf ästhetische Eigenständigkeit zu verzichten.

Am Anfang stand die Entscheidung der neuen Besitzer der Marke, eigene Werke für Armbanduhren zu entwickeln und Chronographen-Rohwerke nicht länger bei Victorin Piguet zu bestellen. Das Atelier Victorin Piguet spezialisierte sich auf komplizierte Uhrwerke und war Patek seit seiner Gründung, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eng verbunden. Es hatte durch die Lieferung von Rohwerken und Komplikationsmodulen zu Pateks Innovationsführerschaft bei Taschenuhren entscheidend beigetragen. Die Mithilfe an Projekten wie der Graves Uhr absorbierte allerdings die Kapazitäten des kleinen Betriebs über Jahre hinweg.

Victorin Piguet und Söhne

Berühmte Dynastie von Uhrmachern aus dem Vallée de Joux: Victorin Piguet und Söhne, nicht zu verwechseln mit dem, auf Schlagwerke spezialisierten Haus Louis Elisée Piguet. Bild Le Brassus Archive

Chronographen waren Mitte der 1930er Jahre dagegen keine Innovation mehr und wurden in verlässlicher Qualität von spezialisierten Betrieben wie der Valjoux SA, Venus (z.B. Los 167) oder Landeron in Serie hergestellt.
Daher entschied man, Armbandchronographen zukünftig auf der Basis des bewährten 13‘‘‘ (29,32 mm) Werks von Valjoux anzubieten und entwickelte selbst das 12‘‘‘ (26,75 mm) Basiskaliber 12-120 mit kleiner Sekunde bei 6 Uhr.

Patek Chronographenwerke

Auf der Basis des Rohwerkes Valjoux 13‘‘‘ entstand das Patek Chronographen Uhrwerk 13-130. Das Kaliber 12-120 war dagegen ein reines Manufakturwerk und wurde als cal. 12-120 SC auch mit indirekt betriebener Zentralsekunde eingesetzt. Das Modul dafür stammte von Victorin Piguet. Dieses Kaliber wurde später durch das Werk 27 SC mit direkt angetriebener Zentralsekunde abgelöst, das über eine größere Gangreserve und eine geringere Bauhöhe verfügte und sich so besser als Basiskaliber für komplizierte Uhren eignete. Bildnachweis: La Classification D’Horlogère 1939 und 1949, bzw. Christies

Die Referenzen 96 und 130 begründeten in ihren typischen Calatrava Gehäusen die Grundlage des heutigen Erfolges der Marke und sind noch immer gefragte Sammlerobjekte. Das Valjoux Rohwerk wurde dabei durch tiefgreifende Modifikationen dem Qualitätsanspruch des Hauses angepasst. Die Kombination aus überlegener und verlässlicher Technik verbunden mit einer wiedererkennbaren Ästhetik brachte eine breitere Käuferschicht in den Genuss einer Luxusuhr von Patek Philippe. Individualität ergab sich aus einer großen Anzahl verschiedener Zifferblätter, lieferbar in verschiedenen Gehäusematerialien.

Patek Philippe Calatrava Ref. 130 und 96

Bild Christies

Auf der Basis dieser beiden Uhrwerke entstanden auch die legendären Patek Philippe Grandes Complications für das Handgelenk, Ref. 1518 (1941) und 1526 (1942), die nur wenigen Kunden vorbehalten blieben. Die Einführung dieser Modelle katapultierte Patek Philippe in den Olymp des Segmentes komplizierter Armbanduhren. Weniger als 10 Jahre nach dem Neustart mit der Familie Stern gelang es, die Dominanz der Marke bei komplizierten Taschenuhren auf den Wachstumsmarkt der Armbanduhren zu übertragen.
Beide Modelle wurden mit ewigen Kalendermodulen, entworfen von der Victorin Piguet SA. ausgestattet und waren ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus.

Patek Philippe Ref. 1518 und 1526

Bild Christies

 

Das Kalkül, Victorin Piguet zu entlasten und das Atelier auf komplizierte Armbanduhren zu konzentrieren, ging auf. Ewige Kalender mit und ohne Stoppfunktion sind bis heute Standards in der Kollektion Grandes Complications, sofern der Ausdruck „Standard“ hier gerechtfertigt ist.
Die wunderschöne Zifferblattkonfiguration mit Fensterdatum „a guichet“ und Mondphasenanzeige begründete ein ganzes Genre eleganter Dresswatches und findet sich noch immer in verschiedenen Ausführungen in der aktuellen Kollektion des Hauses Patek Philippe wie auch in der vieler seiner Wettbewerber wieder.

Patek Kalender Ref. 5327, 5396, 52320, 5236

Das Patek Philippe Modell 5327 verzichtet zwar auf das Fensterdatum, ist aber dennoch mit den ewigen Kalendern der 1940er und 1950er Jahre verwandt. Die Patek Referenz 5396 ist zwar "nur‘" ein Jahreskalender, aber einer von unglaublicher Schönheit. Das Design des Modells 52320 rezitiert einen berühmten Ahnen und die Referenz 5236 zeigt erstmalig einen amerikanischen Kalender "en ligne" bei einer Armbanduhr. Bilder Patek Philippe

Damals wie heute stand das Modell ohne Chronographen Funktion trotz seiner überlegenen Optik, die gerade die Puristen unter den Fans begeistert, im Schatten des Kalender Chronographen. Zeuge dafür ist die Anzahl der hergestellten Exemplare des Modells 1526, die mit 210 Stück um ein Viertel unter der Referenz 1518 mit Chronograph lag.

Auslieferungsmengen Patek Philippe Kalenderuhren

Legende: *Just one watch Ref. 2497 with the movement 888178, case 696497 is known to have been produced after 1959, made and sold in 1963 as confirmed by it’s extract from the archives. Known 12 SCQ movement numbers begin with 888000, case 663034.

Die nächste Entwicklungsstufe des ewigen Kalenders ohne Chronograph war ein Modell mit zentralem Sekundenzeiger, basierend auf dem Basiskaliber 12-120, mit einem Modul von Victorin Piguet, das die Sekundenanzeige von 6 Uhr ins Zentrum verlagerte. Dieses Modul erhöhte aber rückseitig den Werksaufbau, zusätzlich zum vorderseitigen Kalender und Mondphasenmodul. Außerdem kostete es Gangreserve, weil das Räderwerk für die zentrale Sekunde durch eine Feder zusammengedrückt wurde, um den Sekundenzeiger möglichst präzise laufen zu lassen. Nur 12 dieser Werke sind bekannt und ich konnte nur 2 Exemplare der zugehörigen Referenz 1591 finden.

Interessanterweise verfügt das unten abgebildete Patek Modell 1591 über ein wasserfestes Stahlgehäuse des spezialisierten Genfer Ateliers Taubert Frères (ehemals Borgel). Alle bekannten Gehäuse der ebenfalls wasserfesten Referenz 2438-1, wie im Los 296, stammen dagegen von der Eduard Wenger SA.
Ein weiteres Exemplar der Referenz 1591 in Gelbgold (M: 864471/C: 640528) verfügt über ein Zifferblatt wie das aus dem Los 296 der aktuellen Auktion. Diese Uhr ist in Oswaldo Patrizzi’s Buch, Collecting Patek Philippe Vol. 1 auf Seite 59 abgebildet. Ein drittes Werk 12-120 Q mit der Nummer 864271 (Gehäuse 652371) kam im April 1989 bei Habsburg, Feldman (später Antiquorum) in der thematischen Auktion „The Art of Patek Philippe“ als Los 203 in einem Gehäuse der Referenz 1526 auf den Markt.

Patek Phillipe Ref. 1591 Werk 864470

Ein ewiger Kalender mit Mondphase in einem wasserfesten Stahlgehäuse, dazu ausgestattet mit Leuchtzählern konterkariert die Idee einer eleganten Dresswatch in faszinierender Weise. Hergestellt wurde das Stück für einen indischen Maharaja, der die Uhr der Legende nach vorwiegend zum Polospielen trug. Bild Antiquorum

Mit dem neuen Basiskaliber 27 SC bekam der ewige Kalender ohne Chronograph dann serienmäßig eine zentrale Sekunde. Gleichzeitig wurden die Gehäuse beider Produktlinien, mit und ohne Stoppfunktion, massiv überarbeitet und dem Geschmack der „Golden Fifties“ angepasst. Es erschienen die neuen Modelle 2497 und 2499 (mit Stoppfunktion). Um satte 20% vergrößerte sich dabei der Gehäusedurchmesser der neuen Generation ewiger Kalender gegenüber dem Calatrava Design der 1940er Jahre!

Patek Ref. 2499 und 2497

Bild Christies

Patek Philippe Ref. 2438-1

Die Referenz 2438-1 aus dem Los 296 gleicht auf den ersten Blick dem Modell 2497. Allerdings ist das Modell eine weitere Entwicklungsstufe, bei der das Gehäuse mit einem Schraubboden wasserfest verschlossen wurde. Die Gehäuse der Referenz 2497 konnten entweder von der Emile Vichet SA oder von der Eduard Wenger SA stammen, wobei die Vichet Gehäuse mit einem Durchmesser von 37,7 mm noch einmal um 0,7 mm größer waren als die von Wenger. Beim Modell 2438 -1 sind dagegen bisher ausschließlich Gehäuse von Wenger aufgetaucht.

Gehäuseboden Patek Ref. 2497 und 24381

Bild Christies

Mit dem wasserfesten Gehäuse nahm man ein Kapitel aus dem Buch der Rolex SA., die gerade in den 1950er Jahren von Erfolg zu Erfolg eilte und mit der Referenz 6062 ein automatisches, wasserfestes Modell mit einfachem Kalender und Mondphase anbot, von dem ca. 350 Stück verkauft wurden.

Es stellt sich allerdings die Frage nach dem praktischen Nutzen eines ewigen Kalenders mit Mondphase unter Wasser. Entsprechend wird die Produktionsmenge des Modells 2438-1 auf weniger als 70 Stück geschätzt. Die meisten bisher aufgetauchten Exemplare wurden in Gelbgold hergestellt. Es sind weniger als 10 in Roségold, wie die bei Monaco Legend Auction angebotene Uhr bekannt. Das Auktionshaus schätzt die gesamte Produktion auf nur 15 Stück.

Hergestellte Anzahl an Patek Philippe Kalendern 2438.1 in Rotgold

Die Exklusivität der Uhr wird durch die einzigartige Konfiguration des Zifferblattes weiter gesteigert. Man unterscheidet bei den Modellen 2497 und 2438-1 grundsätzlich zwei Generationen von Blättern. Die erste findet sich auf Werken mit Seriennummern zwischen 888.000-888.099 und verfügt über kleine arabische Ziffern, die sich mit linsenförmigen, aufgelegten Indexen als Stundenzeichen ablösen.

Bei der zweiten Generation, ab Werksnummer 888.100, sind die Stundenzeichen stabförmig (Bâtons) mit spitzen Enden ausgeführt. Diese Indizes werden auch als „Bullets“ oder „pointed bâtons“ bezeichnet. Bei einer weiteren Variante, die auch als „2nd Series -MK 2“ bezeichnet wird, entfallen die spitzen Enden der Bâtons, so dass die Stundenzeichen zu einfachen Rechtecken werden. Dabei ist unklar, ob es sich bei diesen Blättern möglicherweise um Serviceteile handelt, da sich diese Variante nicht eindeutig Seriennummernintervallen zuordnen lässt. Alle Blätter der zweiten Serie wurden mit Dauphine Zeigern kombiniert.

Zifferblattvarianten Patek Philippe Perpetual Calendar 2497 und 2438-1

Bild MLG und Christies

Da bisher nur zwei Exemplare des Modells 2438-1 mit Werksnummern unterhalb von 888.100 aufgetaucht sind, verfügen praktisch alle bekannten Uhren über Zifferblätter der zweiten Serie. Das erhöht die Exklusivität des Monaco Legend Group Loses 296 weiter, da die Werksnummer mit 888.112 zwölf Zähler oberhalb des Starts der zweiten Serie liegt. Gleichzeitig unterscheiden sich die arabischen Ziffern durch ihre Größe von denen der ersten Serie und sie wechseln sich nicht mit Linsen ab. Also tatsächlich ein unglaubliches Einzelstück!

Patek Philippe 2438-1 Erkennungsmerkmal Einzelstück

Aufgelegte arabische Ziffern und emaillierte Schriftzeichen Bild MLG

So ist diese Uhr kaum an Exklusivität zu überbieten. Die zeitlose Eleganz des, des noch heute sehr tragbaren Gehäuses, das trotz des roséfarbenen Metalls mit seinem verschraubten Boden maskulin bleibt, in Kombination mit der nahezu poetischen Zifferblattgestaltung mit Mondphase übt einen schwer zu widerstehenden Reiz aus. Die mit der Marke Patek verbundene Garantie perfekten Handwerks rundet gemeinsam mit der Einzigartigkeit des Stückes das Bild ab.

Patek Philippe Perpetual Calendar 2438-1

Bild MLG

Die Authentizität des Stückes ist gesichert, da es periodisch bei Patek Philippe gewartet wurde und über ein Extrakt aus den Archiven verfügt, womit angenommen werden kann, dass alle beschriebenen Elemente original und korrekt sind. Interessant wäre es zu erfahren, ob die gebläuten Bâton-Zeiger ebenfalls zu Erstausstattung der Uhr gehörten.
Der Name des ersten Besitzers der Uhr, Bovensiepen hat einen positiven Klang in den Ohren von Enthusiasten schneller Autos und guter italienischer Weine. Es handelt sich aber wohl nicht um die Familie des bekannten BMW Veredlers und Weinhändlers. Wer in dieser Hinsicht sensibel ist, dem ist eine weitergehende Recherche empfohlen.

Die Bewertungen von Uhren dieser Referenz liegen auch heute im Durchschnitt unter denen des Modells 2499 mit Chronographen Funktion. Auch ausgezeichnete Exemplare blieben in der Vergangenheit unterhalb von einer Million, so dass die ausgewiesene Range von € 500.000 bis eine Million realistisch erscheint.

Ernsthafte Interessenten sollten sich im Klaren darüber sein, dass es sich um ein gewartetes Stück handelt. Zifferblatt und Gehäuse sind daher genau zu untersuchen, während man den Zustand des Werkes als gut annehmen darf.
Insbesondere die Hornbügel der goldenen Gehäuse sind empfindlich gegenüber einer nachträglichen „Polissage“, die Symmetrie und Konturen gefährdet. Kenner untersuchen auch die Tiefe der Stempel, um sich so einen Eindruck über die Güte des Gehäuses zu verschaffen. Bei den Zifferblättern halten die emaillierten Zeichen der Reinigung i.A. gut stand, aber auch hier haben Details einen Einfluss auf die Bewertung.

 

Stempel des Gehäuses

Bild MLG, Christies

Auf jeden Fall bietet die Monaco Legend Group mit dem Los 296 die seltene Gelegenheit, eine „Important Watch“ aus der Kollektion des Hauses Patek Philippe zu ersteigern, deren Exklusivität und Schönheit kaum zu überbieten ist und man darf auf den Bieterwettbewerb gespannt sein!

Monaco Legend Group

Katalogaufmacher der Monaco Legend Group Herbstversteigerung 2024 Bild MLG

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