Geburtstagsgeschenk
Clive Cussler machte die Doxa SUB nicht durch einen klassischen Werbevertrag bekannt. Er trug sie selbst, legte sie seinem Romanhelden Dirk Pitt ans Handgelenk und verschaffte der ausdrucksstarken Schweizer Taucheruhr damit über Jahrzehnte eine weltweite literarische Bühne. Am 15. Juli 2026 hätte Clive Cussler seinen 95. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wird nun die Doxa SUB 300 Ti5 Clive Cussler präsentiert.
Das limitierte Sondermodell kostet 3.190 Euro und ist erstmals sowohl über die Doxa-Website als auch im autorisierten Fachhandel erhältlich. Ursprünglich sollte die Produktion nach nur 95 Uhren enden. Infolge hoher Nachfrage erweiterte Doxa die Edition jedoch auf 300 Stück.
Ein Teil des Erlöses fließt erneut an die von Cussler gegründete National Underwater and Marine Agency, kurz NUMA.

Zurück zu den Doxa-Anfängen
Für die mittlerweile vierte Clive-Cussler-Edition wählte Doxa nicht irgendeine SUB. Grundlage ist jene Doxa SUB 300, mit der 1967 eine der eigenständigsten Taucheruhren der Nachkriegszeit am Markt erschien. Deren Entwicklung hatte bereits 1964 unter Urs Eschle begonnen. Das Resultat bestand in einem bezahlbaren Instrument, das Sporttauchern ebenso dienen sollte wie Profis. Die markante Schale, der auffallend große Minutenzeiger und die patentierte Drehlünette mit Skalen für Tauchzeit und Tauchtiefe folgten konsequent den praktischen Anforderungen unter Wasser.

Berühmtheit erlangte insbesondere das orangefarbene Zifferblatt. Jacques-Yves Cousteau erkannte schon früh das Potenzial der SUB, sicherte sich über U.S. Divers die amerikanischen Vertriebsrechte und trug die Uhr bei seinen Expeditionen. 1969 erklärte zudem die Elite-Kampfschwimmereinheit der Schweizer Armee die Doxa SUB zum offiziellen Unterwasser-Zeitmesser. Cousteau machte sie in der zivilen Welt des Tauchens sichtbar. Und Clive Cussler sorgte anschließend dafür, dass dieser Zeitmesser auch in der Abenteuerliteratur unauslöschlich verankert blieb.

Wie Clive Cussler zu seiner Doxa kam
Bemerkenswert ist, wie wenig geplant diese Verbindung begann. Der promovierte, aber noch unbekannte Autor arbeitete Ende der 1960er-Jahre in einem Tauchgeschäft. Der Job ließ ihm Zeit zum Schreiben und lieferte zugleich Stoff für seine Geschichten. Als Cussler seinen ersten Verlagsvertrag erhielt, durfte er sich nach einer von Sohn Dirk während einer Doxa-Veranstaltung in New York erzählten Familienanekdote eine Uhr aus der Auslage aussuchen. Seine Wahl fiel auf eine Doxa SUB 300T mit orangefarbenem Zifferblatt.

Die Verbindung zwischen Doxa und meinem Vater war nie nur eine bloße Geschäftsbeziehung. Es war ein gemeinsames Abenteuer, das auf den Werten beruhte, für die er stand, und das heute von der von ihm gegründeten NUMA fortgeführt wird. Kühn, kreativ und von grenzenloser Neugier getrieben: Er ging stets seinen eigenen Weg, sei es bei der Suche nach historischen Schiffswracks oder beim Schreiben neuer Geschichten. Diese SUB 300 aus Titan fängt etwas von dem ein, was ihn wirklich ausmachte, und ich bin Doxa zutiefst dankbar, dass sie sein Andenken so treffend würdigen.
Persönliche Überzeugung entwickelte sich zu literarischer Kontinuität. Und genau darin liegt seine kaum zu überschätzende Bedeutung für Doxa. Cussler agierte nicht als eingekaufter Markenbotschafter, sondern als glaubwürdiger Anwender. Über mehr als 50 von ihm verfasste oder mitverfasste Bücher, Übersetzungen in über 40 Sprachen und Leser in mehr als hundert Ländern gelangte die Doxa SUB an Handgelenke, welche zunächst nur in der Fantasie existierten.
Dirk Pitt trug sie durch Unterwasserhöhlen, Schiffswracks und globale Verschwörungen. Im leider nicht sonderlich erfolgreichen Kinofilm Sahara von 2005 erschien Matthew McConaughey als Dirk Pitt ebenfalls mit einer Doxa am Arm. Marketingabteilungen sprechen heute gern von authentischem Storytelling. Cussler praktizierte es lange vor der Kreation des Begriffs über Jahrzehnte hinweg.


Das vierte Kapitel
Das bewegende gemeinschaftliche Erbe griff Doxa griff 2023 mit einer SUB 300T Clive Cussler aus künstlich gealtertem Edelstahl auf. Ein Kompassmotiv, die Namen von NUMA untersuchter Wracks und rote Datumsziffern für den 15. Juli 1931 schlugen Brücken zu Cusslers Biografie. 2024 folgte eine auf 93 Exemplare limitierte Sharkhunter-Version, 2025 die SUB 750T zum 94. Geburtstag. Nun kehrt Doxa zum Ausgangspunkt der gesamten SUB-Geschichte zurück und lanciert die ursprüngliche SUB 300 erstmals als Cussler-Edition in Titan Grade 5.


Mit seinen Romanen, in denen Dirk Pitt stets die SUB am Handgelenk trug, hat Clive Cussler Doxa eine Bühne geschenkt, mit der die Marke Leser auf allen Kontinenten erreicht hat. Anlässlich seines 95. Geburtstags kehren wir zu der Uhr zurück, mit der die Geschichte der SUB begann – der SUB 300 –, die nun in Titan Grade 5 neu interpretiert wurde. Unser Dank gilt der Familie Cussler für die besondere Freundschaft und das Vertrauen, das sie Doxa auch weiterhin entgegenbringt.

Doxa SUB 300 Ti5 Clive Cussler: Zwei Zifferblätter für mehr Tiefe
Technisch interessant ist die neue Zifferblattarchitektur. Unter einer oberen, sandgestrahlten Titanplatte liegt eine zweite Ebene mit Super-LumiNova-beschichteten Stundenindizes und Minutenteilung. Präzise gelaserte Aussparungen geben die Leuchtelemente frei. Der geringe Abstand zwischen beiden Platten erzeugt Relief, Schatten und optische Tiefe, ohne die Ablesbarkeit zu beeinträchtigen. Gerade diese funktionale Dreidimensionalität hebt die Neuheit von den bewusst patinierten Vorgängermodellen ab.
Aus guten Gründen erhalten bleiben bedeutsame historische Erkennungszeichen: Der übergroße, weil beim Tauchen besonders wichtige Minutenzeiger leuchtet in Doxa-Orange. Auch die Tiefenangaben auf dem äußeren Lünettenring sind orange ausgeführt, während der innere Ring die verbleibende Tauchzeit schwarz darstellt. Die einseitig drehbare Doppelskalenlünette orientiert sich an den Nullzeitgrenzen der US Navy. Beim Datum erscheinen die Zahlen 15, 7 und 31 als diskreter Hinweis auf Cusslers Geburtstag am 15. Juli 1931 orange.

Doxa SUB 300 Ti5 Uhrwerk
Unter dem entspiegelten Saphirglas im Glass-Box-Stil und dem augenfälligen Zifferblatt tickt das altbekannte und altbewährte Sellita SW200-1. Doxa lässt das 4-Hertz-Automatikkaliber von der COSC als Chronometer zertifizieren. Lediglich rund 38 Stunden Gangautonomie wirken heute nicht mehr üppig. Andererseits sprechen für die robuste Zeit-Mechanik Zuverlässigkeit und vor allem auch Wartungsfreundlichkeit. Die Schraubkrone sowie der verschraubte Titanboden leisten einen wichtigen Beitrag zur Wasserdichte bis 30 bar. Rückwärtig finden sich das NUMA-Emblem, der Hinweis auf die Chronometerprüfung und die individuelle Nummer von XXX/300.

Mehr als eine Namensedition
Weil ihre Geschichte keiner nachträglichen Konstruktion bedurfte, funktioniert die Doxa SUB 300 Ti5 Clive Cussler besser als manch andere prominente Namensuhr. Clive Cussler setzte auf Doxa, bevor er Millionen Bücher verkaufte. Dirk Pitt machte die SUB zum literarischen Werkzeug, während NUMA Cusslers Abenteuergeist in die Erforschung historischer Schiffswracks überführte. Für all das revanchiert sich Doxa mit einer Armbanduhr, welche Provenienz, Geschichte, Materialinnovation und konkreten Nutzen überzeugend verknüpft. Vermutlich hätte Clive Cusslaer das titanleichte Denkmal zu Lebzeiten liebend gerne am Handgelenk getragen.

| Datenblatt | DOXA SUB 300 Ti5 Clive Cussler | |||
| Gehäuse | Titan Grade 5 | |||
| Abmessungen | 42,50 × 45,00 mm | |||
| Höhe | 13,40 mm | |||
| Glas | entspiegeltes Saphirglas im Glass-Box-Stil | |||
| Lünette | einseitig drehbare Doppelskalenlünette | |||
| Wasserdichte | 30 bar | |||
| Uhrwerk | Sellita SW200-1 | |||
| Aufzug | automatisch | |||
| Frequenz | 28.800 Halbschwingungen pro Stunde / 4 Hz | |||
| Gangautonomie | ca. 38 Stunden | |||
| Zertifizierung | COSC-Chronometer | |||
| Band | schwarzes Dive-Flex-Kautschukband | |||
| Schließe | Dornschließe | |||
| Limitierung | 300 nummerierte Exemplare (XXX/300) | |||
| Preis | 3.190 Euro | |||








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