Hermès lässt beim Modell "Arceau L’heure de la lune" die Zeit- und Datumsanzeige kreisen
Mondphasen einmal ganz anders

Mondsüchtige sollen auch bei Hermès fündig werden. Deshalb wurde nun das Modell Arceau L’heure de la lune mit Anzeige der lunaren Lichtphasen und unter Verwendung von Kometengestein entwickelt. Gibt es deshalb nur so wenige Exemplare?

Mondphasen einmal ganz anders

Die Hermès-Eleganz der Mondphasen in ihrer Uhr-Form

Mondlicht

Bereits seit 1978 offeriert Hermès die von Henri d’Origny entworfene Armbanduhren-Linie „Arceau“. Im Laufe von 41 Jahren entstanden in dieser signifikanten Uhrenlinie ganz unterschiedliche Modelle. Aktuellste Repräsentantin ist die „Arceau L’heure de la lune“. Wie der Name bereits andeutet, stehen neben der Zeit auch die Lichtphasen des bleichen Erdtrabanten im Zentrum des uhrmacherischen Geschehens.
Zur außergewöhnlichen Darstellung der nördlichen und südlichen Hemisphäre unserer Erdkugel haben sich die Techniker und Uhrmacher eine spezielle Mechanik einfallen lassen. Sie lässt analoge Indikationen für Stunden und Minuten wie Datum über einem illustren Hintergrund kreisen. Zur Wahl stehen Meteorit oder Aventurin. Eine komplette Umdrehung nimmt 59 Tage oder zwei Lunationen à 29,5 Tage Dauer in Anspruch. Korrekturen um einen Tag werden konstruktionsbesingt nach rund vier Jahren fällig. Die in den Stein eingelegten Perlmuttmonde zeigen künstlerisch gestaltete Motive. Jenen bei „12“ mit aufgedrucktem Pegasus hat Dimitri Rybaltchenko entworfen. Gegenüber erstrahlt eine naturgetreue Abbildung der Mondoberfläche aus Sicht der nördlichen Hemisphäre.

Die Technik für das Mond-Mobile

Als Antrieb für die planetare Zeit-, Datums- und Mond-Mechanik dient ein exklusives Automatikkaliber von der Manufaktur Vaucher, an der Hermès eine 25-prozentige Beteiligung hält. Das Basiswerk H1837 mit Rotor-Selbstaufzug baut 3,7 Millimeter hoch. Es besteht aus 193 Einzelteilen und sein Gangregler vollzieht stündlich 28.800 Halbschwingungen. Die Uhr soll jedoch flach sein, deshalb misst das nicht minder exklusive Anzeige-Modul nur 4,2 Millimeter in der Höhe. Für ein Exemplar braucht es dafür 117 Komponenten.
Edel ist auch das Gehäuse – Hermès lässt die schützende Hülle mit 43 Millimetern Durchmessern aus 18-karätigem Weißgold fertigen. Hinzu kommen kratzfeste Saphirgläser vorne und hinten. Sie gewährleisten allzeit ungetrübte Freude und freie Mondsicht. Bei einer Wasserdichtigkeit von drei bar kann Schwimmen oder ein Wasserbad dem Innenleben nichts anhaben. Aber auf dem Mond ist es sowieso eher trocken.
Der Preis für die Manufaktur-Armbanduhr Hermès Arceau L’heure de la lune  liegt bei ca. 23.000 Euro.

Uhrenkosmos Modell-Steckbrief 

Hersteller La Montre Hermès
Name Arceau L’heure de la lune
Premiere 2019
Uhrwerk Kaliber H1837
Aufzug Automatik-Basiswerk mit vorderseitigen Modul
Gangautonomie ca. 45 Stunden
Basiswerk Durchmesser 26 mm, Höhe 3,7 mm
Komponenten 193
Modul Durchmesser 38 mm, Höhe 4,2 mm
Komponenten 117
Unruhfrequenz vier Hertz
Anzeige Stunden, Minuten, Datum – rotierend ums Zifferblatt)
Zusatzfunktionen Mondphasenanzeige
Gehäuse
Durchmesser 43 Millimeter
Wasserdichte drei bar
Armband Alligator
Preis ca. 23.000 Euro
Limitierung Je 100 Stück mit Meteorit- oder Aventurin-Zifferblatt

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