Zum Goodwood Festival of Speed hat Montblanc den TimeWalker Manufacture Chronographen Goodwood Limited Edition lanciert
Der TimeWalker Manufacture Chronograph macht Tempo

Anfang Juli agierte Montblanc zum dritten Mal als Offizieller Zeitnehmer des seit 1993 ausgetragenen Festival of Speed. Passend zum Großereignis gibt es auch diesmal ein limitiertes Sondermodell

Der TimeWalker Manufacture Chronograph macht Tempo

Im dritten Jahre der Partnerschaft Montblanc - Goodwood Festival of Speed gibt es 1.500 Exemplare der Montblanc TimeWalker Manufacture Goodwood Edition

Offizieller Zeitnehmer in Goodwood

Seit 1993 veranstaltetet der motorsportbegeisterte Duke of Richmond am Gelände des Goodwood House im südenglischen Westhampnett das „Festival of Speed“. 1999 legte der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld die 1,16 Meilen oder 1,86 Kilometer lange Strecke in 41,6 Sekunden zurück. Erst 20 Jahre später, also im Jahr 2019 gelang es Romain Dumas, den sensationellen Rekord beim Hill Climb Shootout zu brechen. Mit seinem elektrisch angetriebenen VW-Rennwagen ID.R. unterbot er die magische 40-Sekunden-Marke. Ganz exakt zeigten die Uhren am 6. Juli 2019 sensationelle 39,9 Sekunden. Gestoppt wurde die Zeit von Montblanc. Die Marke hatte sich bereits zum dritten Mal als Offizieller Zeitnehmer betätigt.

Passend zur viertägigen Veranstaltung vom 4. bis 7. Juli präsentierte die Uhrenmanufaktur natürlich auch diesmal ein limitiertes Montblanc Goodwood Armbanduhrenmodell. Konkret handelt es sich natürlich um einen Chronographen. Dessen kratzfeste Keramiklünette mit Tachymeterskala unterstützt gegebenenfalls die Besitzerinnen und Besitzer beim Ermitteln von Durchschnittsgeschwindigkeiten über eine Meile oder einen Kilometer hinweg. In Goodwood durchaus relevant.

 

Exklusive Mechanik mit Stoppfunktion

Im 43 Millimeter großen „TimeWalker“-Uhrengehäuse aus „entstresstem“ oder gealtertem Edelstahl tickt wohlbehütet das Automatikkaliber MB 25.10. Seine Premiere erfolgte im Januar 2018 während des Genfer Uhrensalons SIHH. Die Entwicklung ging in Kooperation mit der Mechanik-Schwester Uhrenmanufaktur Manufacture Horlogère Val Fleurier über die Bühne. Alle Maße und Anschlüsse des Uhrwerks stimmen exakt mit jenen des altbekannten und bewährten Valjoux 7750 überein. Folglich liegt der Durchmesser bei 30,15, die Höhe bei 7,9 Millimeter. Auf diese Weise ist die Konstruktion neuer Gehäuse beim Umstieg auf den Newcomer entbehrlich. Zu den technischen Merkmalen gehören überlieferte Schaltradsteuerung für die drei Funktionen Start, Stopp und Nullstellung. Auf waagrechter Linie von „3“ zu „9“ sind die bis 30 Minuten und 12 Stunden reichenden Totalisatoren angeordnet. Bei „6“ dreht die als Funktionsanzeige dienende Permanentsekunde ihre Runden. Durch Betätigung des Drückers bei „2“ stellt eine überlieferte Horizontalkupplung die Verbindung zwischen dem Basis-Uhrwerk und dem integrierten Stoppmechanismus her. Vier Hertz Unruhfrequenz gestatten Stoppungen auf die Achtelsekunde genau. Die Ankerkörper und das Ankerrad entstehen dabei im fotolithographischen LiGA-Verfahren aus paramagnetischen Nickelwerkstoffen. Wenn der Kugellagerrotor die Zugfeder somit voll gespannt hat, stehen rund 46 Stunden Gangautonomie zur Verfügung.

Zur Assemblage eines dieser Uhrwerke braucht es immerhin summa summarum 232 Komponenten. Dazu gehören auch 33 funktionale Steine. Die Reize dieses Uhrwerks lassen sich auch übrigens durch einen Rauchglas-Sichtboden bestens begutachten. Nur das Wasser hat hier nichts zu suchen, die Uhr bleibt bis zu zehn bar Druck zuverlässig wasserdicht.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Dieser Satz gilt auch für die Fertigung der Uhr. Im Anschluss an die Fertigstellung und die finale Kontrolle muss jedes der insgesamt auf 1.500 Exemplare limitierten Uhr den hausinternen, 500 Stunden währenden Laboratory-Check ohne Beanstandung überstehen.

Im Gegensatz zur COSC-Prüfung Voraussetzungen und Ablauf bezieht sich das selbst entwickelte, mehr als 20 Tage währende Testverfahren auf die komplette Uhr. Dadurch kann Montblanc viel genauer examinieren, prüfen und am Ende sogar detaillierte Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Uhrwerks gewinnen. Das gründliche Prozedere beinhaltet dabei Temperaturfahrten, unterschiedliche Positionen sowie die Performance mit eingeschaltetem Chronographen.

Zur Simulation des Tragens der Uhr am Handgelenk braucht es hingegen „Cyclotest“-Umlaufgeräte mit eingebauten Mikrophonen sowie „Witschi“ Messstationen und Computer, welche alle relevanten Daten sammeln und auswerten. Dem unbestechlichen Team aus elektronischen „Ohren“ und Rechnern entgeht absolut so absolut nichts. Ergo können sich die Kunden auf eine ausnehmend gut geprüfte, verifizierte Qualität und eine hohe Ganggenauigkeit im Bereich der amtlichen Chronometernorm verlassen.
Das limitierte Tempo-Modell ist übrigens bei Montblanc-Konzessionären in den Boutiquen der Marke für rund 5.450 Euro erhältlich.
Aufgrund der Limitierung ist jedoch davon auszugehen, dass sowohl Goodwood-Fans wie Freunde schöner Uhren die limitierte Anzahl der Montblanc TimeWalker Manufacture Chronograph Goodwood Limited Edition sehr bald erworben haben werden. Schließlich ist doch Geschwindigkeit bei Goodwood alles! 

Uhrenkosmos Modell-Steckbrief 

Hersteller

Montblanc

Name

TimeWalker Manufacture Chronograph Goodwood Limited Edition

Referenz

124073

Premiere

Juli 2019

Uhrwerk

Manufakturkaliber MB 25.10

Aufzug

automatisch

Durchmesser

30,15 mm

Bauhöhe

7,9 mm

Komponenten

232

Unruhfrequenz

vier Hertz

Gangautonomie

ca, 46 Stunden

Anzeige

Stunden, Minuten, Permanentsekunde, Fensterdatum

Zusatzfunktionen

Sekundenstopp, Schaltrad-Chronograph mit 30-Minuten- und 12-Stunden-Totalisatoren, Horizontalkupplung

Gehäuse

Vintage-Edelstahl, Keramiklünette

Durchmesser

43 mm

Höhe

15,2 mm

Wasserdichte

zehn bar

Armband

Nubuk-Kalbsleder in Vintage-Optik

Preis

circa 5.450 Euro

Limitierung

1.500 Stück

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