Serie Tourbillons: Das Girard Perregaux Neo Tourbillon Skeleton
Diese Uhr lässt tief blicken

Dieses Werk der Neo Tourbillon von Girard-Perregaux ist befreit von allem Überflüssigen und geizt nicht mit Einblicken. Das Saphirglas gibt vielmehr den Blick ins Werk auf die drei Brücken frei. Schauen sie selbst.

Diese Uhr lässt tief blicken

Das Neo Tourbillon von Girard Perregaux bietet Durchblick und Einblick

Diese Girard-Perregaux erlaubt Einblicke

Für das Neo Tourbillon braucht man keine besonders scharfen Augen. Vielmehr erlaubt diese markant gestaltete, skelettierte Titan-Armbanduhr von Girard-Perregaux durch die hoch gewölbten Saphirgläser eine Blick von vorne und hinten ins Werk. Den Saphirgläsern ist wohl auch eine reduzierte Wasserdichte geschuldet. Aber eine Dichtigkeit bis drei bar Druck ist wohl für den normalen Gebrauch zumindest ausreichend.

Die klassische Drei-Bücken-Bauweise, die bei einigen Girard-Perregaux Modellen Verwendung fand, ist beim Neo Tourbillon einem modernen, um nicht zu sagen futuristischeren Auftritt gewichen. Ein Design, mit der die Traditionsmanufaktur aus dem Jahr 1865 aktuell von sich reden macht. Bei der Werke-Architektur des 45 Millimeter großen „Neo Tourbillon Skeleton mit drei Brücken“ verzichteten die Konstrukteure auch ganz bewusst auf massives Gold. Auch wenn der warme Ton viele andere Modelle auszeichnete, fand beim Automatikkaliber GP 09400-0011 nun Titan Verwendung. Aber dessen Montage mit beachtlichen 260 Komponenten ist hochkomplex und fordernd.

Leichtigkeit hat ihren Preis

Doch es ging nicht nur um die Art des Metalls. Girard Perregaux versuchte mit dem Neo Tourbillon Skeleton auch sonst alles Überflüssige wegzulassen. Vielmehr sollten sich die Besitzer an einem bestmöglichem Durchblick erfreuen.
Beim Blick ins Skeleton-Werk stechen insbesondere die drei schwarzen PVD-beschichteten Lagerbrücken ins Auge.
Die untere des Trio und ihr rückwärtiges Pendant lagern das Titan-Tourbillon, in dem der Gangregler stündlich 21.600 Halbschwingungen vollzieht. Der gesamte Drehgang besteht aus 80 teilweise winzig kleinen Teilen und wiegt alles in allem nur 0,25 Gramm.
Der Lagerung des weißgoldenen, in einer Drehrichtung wirkenden Mikrorotors sowie des Federhaus dient die obere Brücke. Was noch zu erwähnen wäre: Die Gangautonomie des 36 Millimeter großen und 9,54 Millimeter hoch bauenden Uhrwerks aus eigener Manufaktur beträgt mindestens 60 Stunden. Das Zeigerwerk sowie die Zeiger für Stunden und Minuten halten sich an der mittleren Brücke.
Alles in allem also ein besonderes, hochwertiges und in seinen Einblicken spektakuläres Toubillon. Aufregend ist sicher auch der Preis des Girard-Perregaux Neo Tourbillons. Er beträgt 145.000 Euro – aber wie bereits gesagt: Die Leichtigkeit ist mitunter besonders schwer und hat ihren Preis.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


CAPTCHA-Bild
Bild neu laden