Power-Couple Linde Werdelin und die beeindruckende Oktopus Moon Gold 3DTP Carbo
Geballte Dänen-Power: Der Designer und der Bergsteiger

Keine Frage: Diese Manufaktur ist etwas für Kenner. Wenn Sie aber ein echter Naturfreak sind, wenn Ihnen schroffe Berge und tiefe Gewässer keine Angst machen, sondern Sie magisch anziehen, dann wird es Ihnen mit den Zeitmessern zum Beispiel aus der markanten Serie „Oktopus“ ebenso ergehen.

Geballte Dänen-Power: Der Designer und der Bergsteiger

Skandinavische Coolness, die Mann nicht so schnell vergisst: „Oktopus Moon Gold 3DTP Carbon“ aus Karbon und Titan.

Nordische Kraftprotze

2002 taten sich Morten Linde, ein dänischer Designer und der Bergsteiger Jorn Werdelin zusammen, um äußerst maskuline, teilweise fast schon martialisch anmutende Zeitmesser in sehr geringen Stückzahlen für unterschiedlichste Outdoor-Zwecke herzustellen. Die opulenten Schalen sind demzufolge nichts für zarte Handgelenke. Von Fall zu Fall lassen sich die zeitbewahrenden Produkte auch mit professioneller Elektronik kombinieren, zum Beispiel für den Aufenthalt im Gebirge oder unter Wasser. Die digitalen Instrumente stammen indes aus Dänemark, während die Chronometrie –beinahe- selbstverständlich natürlich eidgenössischer Provenienz entstammt.

Massives Design aus edelsten Materialien

Als jüngste Vertreterin der markanten „Oktopus“-Linie versteht sich die im Januar 2016 vorgestellte „Oktopus Moon Gold 3DTP Carbon“. Der Glasrand sowie die Flankenteile links und rechts bestehen aus dünnen Karbon-Schichten, welche per exklusivem Verfahren so angeordnet und verarbeitet werden, dass ein dreidimensionales Gebilde mit sauberen Konturen und Kanten entsteht. Den augenfälligen Kontrast liefert dagegen das massive 18-karätige Rotgold für das Gehäusemittelteil. Die Krone und der Boden, den logischer Weise ein Oktopus ziert, bestehen aus Titan.

Mondsüchtiger Zeitmesser, der Druck aushält

Als weitere Besonderheit kann die von Linde Werdelin selbst entwickelte Mondphasenindikation gelten. Und zwar werden die verschiedenen Lichtphasen des bleichen Erdtrabanten rund ums Zifferblatt in fotorealistischer Weise dargestellt. Zu diesem Zweck finden sich neben und hinter den nachgerade riesigen Leuchtziffern insgesamt 14 kreisrunde Öffnungen, durch die sich der Mond dem Betrachter zeigt. Als Antrieb dient das nicht sonderlich exklusive, dafür aber langjährig bewährte Automatikkaliber Eta 2892-A2. Das gesamte Objekt, Dimensionen 44 mal 46 Millimeter mal 15 Millimeter ist auch für den Einsatz in der „Welt des Schweigens“ konzipiert. Dem Druck des nassen Elements widersteht es nämlich bis zu 30 bar.

Als Preis nennt Linde Werdelin 35.000 Schweizer Franken. Jener dürfte sich inklusive Mehrwertsteuer in Euro in der gleichen Größenordnung bewegen.

Der verschraubte Boden haftet fest und ist auffällig gestaltet

Der verschraubte Boden haftet fest und ist auffällig gestaltet

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