Der Uhrenkosmos präsentiert Armbandchronographen mit gescheckten Zifferblättern - Teil 2
Weiß auf Schwarz

Weiß auf Schwarz, diese Farbgebung war und ist bei gescheckten Chronographen nicht minder beliebt. Passend zur prägnanten Sprache in der Uhrenszene nennt sich das Ganze „umgekehrter Pandalook“. Heuer pflegte ihn ab 1962 beim legendären „Autavia“ Chronographen. Breitling, ein nicht minder wichtiger Player auf dem Gebiet der gestoppten Zeit, hatte zum Beispiel einen entsprechend gestalteten „Navitimer“ im Programm.

Weiß auf Schwarz

Heuer Autavia Chronograph, links Referenz 2446/1 von 1962 und rechts die 2017 lancierte Autavia Automatik

 

Auf den Spuren von Jack W. Heuer

56 Jahre hat er mittlerweile auf dem Buckel, der „Autavia“ Chronograph von Heuer. Alt ist er deshalb aber kein bisschen.

Alt ist diese Armbanduhr deshalb jedoch kein bisschen. Ihre Geschichte begann 1962 mit den Referenzen 2446 (30-Minuten- und 12-Stunden-Zähler) und 3646 (lediglich 30-Minuten-Totalisator). Ihre Zifferblätter besaßen einen so genannten „umkehrten Pandalook“. Genau den greift auch die aktuelle Ausführung dieses stoppenden Klassikers wieder auf. Im Stahlgehäuse, Durchmesser 42 mm, kommt das hauseigene Automatikkaliber Heuer 02 zum Einsatz. Es besitzt natürlich eine Schaltradsteuerung, kräfteschonende vertikale Räderkupplung, 30-Minuten- und 12-Stunden-Zähler, Fensterdatum sowie rund 75 Stunden Gangautonomie. Ab 4.750 Euro.

Glashütter Chronographenkunst

Highend-Uhrmacherei erhalten Käufer des „Datograph Auf/Ab“ von A. Lange & Söhne. Flyback-Chronograph, Großdatum und Gangreserveanzeige sind Merkmale des noblen zeitschreibenden Boliden mit Zifferblatt in Schwarz und Silber.

Diese A. Lange & Söhne wartet auf mit dem natürlich selbst entwickelten und gefertigten Handaufzugskaliber L951.6. Selbiges besteht auf 451 sorgfältig veredelten Komponenten. Vom Grad der Feinbearbeitung und der klassischen Ausführung des Stoppmechanimus kann man sich beim Blick durch den Sichtboden überzeugen. Nach Vollaufzug stehen rund 60 Stunden Gangautonomie zur Verfügung. Die Unruh vollzieht stündlich moderate 18.000 Halbschwingungen für überlieferte Fünftelsekunden Stoppgenauigkeit. Dezentes Platin verwenden die Sachsen für das 41-Millimeter-Gehäuse. 83.400 Euro.

Getupftes aus Genf

Overseas“ heißt die sportliche Uhrenlinie von Vacheron Constantin.

Dem intendierten Verwendungszweck entsprechend lässt die Genfer Traditionsmanufaktur das augenfällige Gehäuse mit 42,5 mm Durchmesser aus Edelstahl fertigen. Durch den Saphirglasboden können Mechanikfreaks auf das Automatikkaliber 5200 aus eigener Fertigung schauen. Es verfügt über einen massiven Goldrotor, 52 Stunden Gangautonomie sowie einen schaltradgesteuerten Stopper mit Vertikalkupplung. Die hellen Totalisatoren auf finden sich auf schwarzem Grund. Sie reichen bis 30 Minuten und 12 Stunden. Der Zeiger für die Permanentsekunde dreht bei „9“. 28.800 Euro.

 

Wird in Kürze fortgesetzt.  Echten Pandalook gibt es hier

 

 

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