Doppelt genäht hält besser. Im übertragenen Sinn lässt sich das Sprichwort auch auf mechanische Uhren anwenden. Bekanntlich unterteilt das Schwing- und Hemmungssystem bestehend aus Unruh, Unruhspirale, Anker und Ankerrad die gleichförmig verstreichende Zeit in kleine, wohl definierte Abschnitte, welche das Räderwerk auf die rotierenden Zeiger überträgt. Moderne Armbanduhren ticken mit vier Hertz, lassen den Sekundenzeiger also in Achtelsekundenschritten vorrücken. Gibt es Abweichen von der vorgegebenen Frequenz, geht die Uhr falsch. Neben mechanischen Fehlern wirkt insbesondere die Erdanziehungskraft der Präzision einer Uhr entgegen. Und zwar in senkrechter Position, wenn sich der Schwerpunkt des Oszillators nicht exakt im Zentrum der Unruhwelle befindet. Kompensierend wirkt ein Tourbillon, das seine Wirkung in Armbanduhren wegen permanenter Lagewechsel nur begrenzt entfalten kann. Als genauigkeitssteigernde

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“Die Armin Strom “Pure Resonance in Bewegung”

Resonanz, zu Deutsch Widerhallen, meint in diesem Fall das Mitschwingen eines Körpers mit einem anderen. Und dadurch auch die gegenseitige Synchronisation. Der untere Schwingkörper, welcher beim neuen Kaliber ARF 16 auch die Zeitanzeige steuert, lässt sich salopp als „Erreger“, der durch eine spezielle Kupplungsfeder angeregte obere und in gleicher Richtung schwingende als stabilisierender „Resonator“ bezeichnen. Das 15¼-linige Handaufzugswerk, Durchmesser 34,4 Millimeter, assemblieren die Uhrmacher in den Bieler Ateliers aus 206 Komponenten. Seine Gangautonomie beträgt 48 Stunden. Das gangregelnde Duo vollzieht stündlich 25.200 Halbschwingungen, was einer Frequenz von 3,5 Hertz entspricht. Die ausgeklügelte Mechanik schützt ein 42 Millimeter großes und bis fünf bar wasserdichtes Gehäuse entweder aus Edelstahl oder Roségold. Entspiegelte Saphirgläser auf Vorder- oder Rückseite sind bei Armin Strom Ehrensache.